Haushaltsreden

"Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen,

ist, sie zu gestalten."

 

Wissen Sie von wem dieses Zitat ist? Ein

kleiner Tipp, er wurde vor genau 101 Jahren in Lübeck geboren.

Willi Brandt hat diesen Satz geprägt: "Der

beste Weg, die Zukunft vorherzusagen, ist, sie zu gestalten."

 

Wir möchten für die Rekenerinnen und Rekener

eine gute Zukunft vorhersagen.

Deshalb versuchen wir durch diesen Haushaltsplanentwurf diese Zukunft zu

gestalten.

 

Und wie sieht diese Zukunft denn dann aus?

Finanziell abgesichert:

Achtung, nun kommt der Werbeblock für

Gemeindeverwaltung und Rat.

Wir planen einen ausgeglichenen Haushalt und

sorgen trotzdem für gleichbleibende niedrige

Gebühren und weiterhin konstante geringe

kommunale Steuern.

 

Wir investieren in die Zukunft unserer Jüngsten.

Durch den Umbau eines Teils der

Overbergschule schaffen wir Raum für zwei

Kindergartengruppen.

Wir sanieren Gebäude. Dadurch gewinnen wir

wirtschaftlich und unsere Umwelt ökologisch.

Beispiel dafür ist die Sanierung der Turnhalle

der Antoniusschule.

 

Wie sieht unsere Zukunft weiter aus?

Sozial engagiert:

 

Es gibt Menschen, die wir als soziale und

finanzstarke Gesellschaft unterstützen müssen.

Ich denke hier an Asylbewerber beispielsweise

aus Syrien oder anderen Konfliktregionen.

Diese Menschen haben Dinge erlebt, die wir

uns nicht vorstellen können. Wir alle fühlen die

Verpflichtung diesen Menschen zu helfen. Wir

werden daher Umbaumaßnahmen vornehmen,

um für die Aufnahme weiterer Menschen

vorbereitet zu sein.

 

Ein weiteres soziales Thema

- unsere Baugebiete.

Für Rekenerinnen und Rekener gibt es

vergünstigte Baugrundstücke, damit sie sich

eigenen Wohnraum leisten können. Auch im

nächsten Jahr werden wir weitere Grundstücke

erschließen.

 

Nun werden sich viele Menschen fragen: "Ist

das nun eine Haushaltsrede der Opposition

oder der Mehrheitsfraktion?" Es scheint ja alles

optimal zu sein...

Ganz so zufrieden sind wir dann nun doch

nicht. Einige Verbesserungsvorschläge haben

wir schon:

 

In Sachen Bürgerwindpark hätten wir uns eine

direkte Beteiligung der Gemeinde gewünscht,

damit die Rendite allen Rekenerinnen und

Rekenern zugutekommt.

 

Auch das Angebot der Schulsozialarbeit an den

Grundschulen ist nach unserer Einschätzung

sehr ausbaufähig.

 

Ebenso fehlt ein durch Politik und Verwaltung

erarbeitetes Gesamtkonzept zur Gestaltung des

demografischen Wandels. Aber diese Art des

gemeinsamen Arbeitens ist hier wohl noch

fremd…schade.

 

Unsere Gesellschaft wird durch die vielen

ehrenamtlich tätigen Menschen in Reken

getragen. In Vereinen, Nachbarschaften, DRK,

freiwilliger Feuerwehr, Kolping und, und, und...

 

Wir sehen mit Sorge in die Zukunft, weil es

immer schwieriger wird, junge Menschen für ein

solches Engagement zu begeistern. Ebenso

wird es schwieriger, die aktiven Ehrenamtler zu

halten.

Wir haben schon mehrmals eine

Ehrenamtskarte angeregt und zu diesem

Haushalt eine Zusatzrente für die Angehörigen

der Freiwilligen Feuerwehr.

 

Bisher haben wir bei diesen Themen wenig

Gehör gefunden, schlimmer noch, uns wurde

vorgeworfen, Ehrenamtliche anzusprechen und

mit Geldgeschenken hausieren zu gehen.

Dazu haben wir eine klare Position: Unser

politisches Handeln leiten wir aus unseren

Gesprächen mit den Rekenerinnen und

Rekenern ab – und das ohne Einschränkungen!

 

Um es klar zu sagen, das bedeutet, wir

sprechen auch mit den Menschen aus den

Vereinen, ja sogar mit den Angehörigen der

Freiwilligen Feuerwehr (Wir sind aber auch

vermessen…). Wer damit ein Problem hat, der

soll eben Schaum vorm Mund haben, wir

sprechen weiterhin mit unseren Bürgerinnen

und Bürgern.

 

Unser Fazit zum Haushaltsplanentwurf 2015:

 

Wir sehen Verbesserungspotentiale und hätten

uns die eine oder andere Nachjustierung

gewünscht. Trotz dieser Bedenken findet dieser

Haushaltsplanentwurf unsere Zustimmung.

Wir möchten uns in diesem Jahr natürlich auch

wieder bei den Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern der Verwaltung für die sehr gute

Arbeit bedanken.

 

Zudem möchten wir uns aber auch recht

herzlich bei allen bedanken, die sich im

sozialen Bereich, den Vereinen, den Kirchen,

beim DRK, der freiwilligen Feuerwehr, Kolping

und auch einfach nur bei der Hilfe eines

Nachbarn oder einer Nachbarin engagieren.

Bitte lassen sie uns gemeinsam dafür sorgen,

dass wir durch gegenseitige Hilfe ein starkes

Reken bleiben.

 

Wir wünschen ihnen allen eine entspannte

Weihnachtszeit und ein gesundes und

glückliches Jahr 2015.  

 

 

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