Ausweitung der Schulsozialarbeit auch auf Rekener Grundschulen

Ausweitung der Schulsozialarbeit auch auf Rekener Grundschulen

Die Schulsozialarbeit hat sich in den letzten Jahren als wichtiger pädagogischer Eckpfeiler an den weiterführenden Schulen in Reken herausgestellt. Sie leistet einen deutlichen Beitrag zur Verbesserung der schulischen Situation für alle Beteiligten. Besonders hervorzuheben ist die präventive Wirkung, da durch Schulsozialarbeit die Laufbahn der Kinder positiv beeinflusst werden kann.

Die Anzahl der Kinder, die ein hohes Maß an sozialpädagogischer Unterstützung benötigen, ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Durch die rechtzeitige Unterstützung direkt in der Grundschule werden später evtl. notwendige kostenintensivere Hilfen vermieden. Schulsozialarbeit lebt von der Präsenz an der Schule. In der Vergangenheit betonten Studien immer wieder den starken kausalen Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft, Bildungserfolg und dem Eingang in eine Erwerbstätigkeit. Insbesondere vor diesem Hintergrund ist die SPD Reken der Auffassung, dass Kinder mit sozioökonomischen Nachteilen im Hinblick auf eine spätere Erwerbstätigkeit verstärkt bessere Förderungsmöglichkeiten erhalten sollten.

Hiermit kann man spätere Kosten deutlich verringern. Neben eher wirtschaftlichen Argumenten darf in der Diskussion nicht vergessen werden, dass die Punkte Bildungsbiografie und Teilhabe auch unter Aspekten eines funktionierenden Gemeinwesens eine wichtige Rolle spielen. In besonders gravierenden Fällen ist es sinnvoll, schon in der Grundschule Hilfe durch eine(n) Schulsozialarbeiter(in) anzubieten. Dies kann geschehen durch die Einrichtung einer zusätzlichen halben Stelle.

Nach Meinung der SPD-Fraktion ist es besonders wichtig, so früh wie möglich zu helfen und damit die Weichen für eine positive Entwicklung der Bildungsbiographie zu stellen.

Deshalb beantragen wir, dass die Verwaltung Vorschläge erarbeitet, wie Schulsozialarbeit in Reken auch im Grundschulbereich umgesetzt werden kann.

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07.07.2020 10:33 Digitale Ausstattungsoffensive – 500 Millionen für mehr Bildungsgerechtigkeit
Gute Nachrichten für Schülerinnen und Schüler, die zuhause nicht auf Laptops zugreifen können. Auf Initiative der SPD stellt der Bund den Ländern ab sofort 500 Millionen Euro bereit, damit diese Laptops oder Tablets an Kinder und Jugendliche ausleihen. „Eine tolle Zukunftsinvestition, damit auch wirklich alle Kinder und Jugendliche gleichberechtigt lernen können“, sagt SPD-Chefin Saskia Esken.

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