SPD im Kreis Borken fordert stärkere Einbeziehung von Kommunalpolitikern auf der Bundesebene

Veröffentlicht am 11.10.2019 in Bundespolitik

Kandidiert für den SPD Bundesvorstand - Gerd Ludwig

Viele Mitglieder der SPD im Kreis Borken haben an der Kandidatenvorstellung in Duisburg undKamen teilgenommen. Schon seit einiger Zeit beteiligen sie sich aktiv an der zukünftigen inhaltlichen Ausrichtung der SPD. So flossen die Anregungen aus sieben Anträgen in die Diskussion auf dem Landesparteitag ein. Und auch auf Bundesebene mischen sich die Sozialdemokraten unseres Kreises ein.

Sie formulierten drei zentrale Vorschläge an den Bundesparteitag, der im Dezember in Berlin stattfindet. Kern dieser Anregungen ist die stärkere Einbeziehung der kommunalpolitisch Aktiven in die politische Arbeit auf der Bundesebene. Dazu sollen dem Bundesvorstand der SPD zukünftig viel mehr Kommunalpolitiker angehören, als bisher. Außerdem sollten das nächste Parteiprogramm in einem Konvent erstellt werden, an dem jeweils ein Drittel Kommunalpolitiker und ein Drittel Experten „ohne Parteibuch“ teilnehmen.

Eine Basis zur konstruktiven Zusammenarbeit mit der CDU, vor allem aber mit der CSU als verlässliche Partner in einer großen Koalition sieht die Kreis-SPD zukünftig nicht mehr. Deshalb fordert sie die Bundes-SPD dazu auf, die große Koalition zu beenden - nicht kopflos, sondern planvoll und mit einer klaren politischen Alternative.

Zur Umsetzung ihrer Anregungen hat die SPD aus dem Kreis Borken einen konkreten Personalvorschlag für den Bundesvorstand mitgeschickt. Als Kandidat schlagen sie den stellvertretenden Landrat, Gerhard Ludwig, vor. Ludwig wohnt in Borken. Er war Mitglied im Rat der Stadt Borken und ist jetzt schon seit vielen Jahren Mitglied im Kreistag.

Foto: Manfred Kuiper

 
 

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