Bericht „Wahl der SPD-Doppelspitze“

Allgemein

Bis zum Freitag dem 25.10.19 hatten bundesweit alle Genossen die Möglichkeit ihre Stimme für unseren Parteivorsitz abzugeben. 213.694 Wahlberechtigte Stimme wurden abgegeben und es wird eine Stichwahl zwischen den Genossenduos Geywitz/Scholz und Esken/Walter-Borjans geben.

Das Ergebnis hat uns als Ortsverein nicht sonderlich überrascht, denn es standen 6 Duos zur Auswahl und jeder der Kandidaten hat seine Unterstützer innerhalb unserer Partei. Ergo war es sehr wahrscheinlich, dass jeder seine Stimmen bekommen würde.

Nun lässt sich natürlich darüber streiten, wie die Wahlbeteiligung innerhalb unserer Partei zu werten ist. 53,28 Prozent sind gewiss nicht die Anzahl an Mitgliedern, die unser Bundesvorstand hatte erreichen wollen. Es muss jedoch an dieser Stelle auch gesagt werden, dass keine andere Partei je zuvor derartige Bemühungen auf sich genommen hat, ihre Mitglieder aktiv in die wichtigste, innerparteiliche Personaldebatte einzubeziehen. Es fanden diverse Veranstaltungen und Debatten über die letzten Monate in den Unterbezirken der SPD statt. Es wurde diskutiert, und zwar mit großem Respekt voreinander. Weder wurde auf der Arbeit vorheriger Vorsitzenden herumgetreten, noch haben die Kandidaten sich untereinander diskreditiert. Das dies nicht selbstverständlich ist, konnten die Bürger bereits zuvor beim politischen Mitbewerber beobachten.

Das Ergebnis wurde am Samstag den 26.10.2019 von 250 Freiwilligen im Willy-Brandt-Haus ausgezählt. Die Entscheidung wer es nun wird soll am 30. November bei einer Stichwahl entschieden werden.

Wir als Mitglieder können nun zwischen zwei verschiedenen Führungen wählen. Genossen Geywitz und Scholz, sprechen sich klar für die GROKO aus und möchten den aktuellen Kurs der SPD weiterführen. Eine Alternative dazu bieten, Genossen Esken und Walter-Borjan, denn diese sehen eine weitere Zusammenarbeit mit der CDU/CSU äußerst kritisch.

Es bleibt also dynamisch in unsere Partei, bis dahin machen wir in Reken weiter wie zuvor und kümmern uns um die Anliegen der Bürger unserer Gemeinde.

 
 

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