Malala Yousafzai und Kailash Satyarthi bekommen den Friedensnobelpreis

Veröffentlicht am 10.10.2014 in Allgemein

Ursula Schulte SPD-MdB fordert:

 

Rechte von Mädchen und jungen Frauen weltweit stärken

 

Rede anlässlich des Weltmädchentages

 

Anlässlich des Weltmädchentages, der von den Vereinten Nationen 2011 ausgerufen wurde und der seit dem jährlich an jedem 11. Oktober stattfindet, hielt die SPD-Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte ihre zweite Rede vor dem Deutschen Bundestag.

 

 

In ihrem Beitrag weist Ursula Schulte daraufhin, dass Mädchen und junge Frauen in vielen Ländern der Erde immer noch aufgrund ihres Geschlechts diskriminiert werden. „Es fehlt der Zugang zu Bildung, zum Arbeitsmarkt und zu medizinischer Versorgung. Darüber hinaus werden sie immer wieder Opfer sexualisierter Gewalt. Der Weltmädchentag gibt uns die Gelegenheit auf diese Missstände hinzuweisen und auf Abhilfe zu dringen“, zeigt sich Ursula Schulte kämpferisch.

 

„Wir müssen“, so Ursula Schulte, „den gordischen Knoten von Armut und begrenztem Zugang zu guten Bildungs- und Arbeitsmarktchancen durchbrechen. Denn Bildung ist und bleibt der Schlüssel für Veränderung.“

 

Allerdings dürfe der moralische Zeigefinger nicht nur in Richtung Entwicklungsländer weisen. In Europa und auch in Deutschland gebe es noch eine Menge zu tun. Ursula Schulte: „Nach wie vor gibt es auch bei uns sozial benachteiligte Mädchen. Das trifft in ganz besonders hohem Maße auf Mädchen mit Migrationshintergrund zu.“

 

„Bei allen eindringlichen Forderungen für eine verbesserte Zukunft von Mädchen und jungen Frauen dürfen wir aber die Förderung der Jungen nicht aus den Augen verlieren. Es geht letztendlich nicht gegeneinander, sondern nur miteinander“, so Ursula Schulte.

 

Bericht Süddeutsche Zeitung:

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