29.03.2020 in Allgemein

SPD Reken zum Thema Corona

 

13.03.2020 in Allgemein

Einrichtung eines Fonds gegen Rechtsextremismus

 


Einrichtung eines Fonds gegen Rechtsextremismus

Die SPD-Fraktion beantragt für die Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 19.03.2020 folgenden Punkt auf die Tagesordnung zu nehmen.


Antrag auf Einrichtung eines Fonds gegen Rechtsextremismus

Begründung:
Die SPD Fraktion beantragt die Einrichtung eines „Fonds gegen Rechtsextremismus“, aus dem Initiativen, Kampagnen und Aktionen gegen Rechtsextremismus in Reken unbürokratisch finanziell unterstützt werden sollen.
Es ist die Aufgabe einer jeder guten demokratischen Kommune aktiv gegen verfassungsfeindliche und rechtsextremistische Aktivitäten vorzugehen.
Der „Fonds gegen Rechtsextremismus“ soll z. B. Schulen, Vereinen, Initiativen, dem Jugendwerk oder Privatpersonen, die sich antifaschistisch engagieren und beispielsweise Aufklärungsarbeit betreiben wollen, möglichst schnell und unbürokratisch finanziell unterstützen. Die Unterstützung könnte z.B. erfolgen, wenn eine Schulklasse eine mahnende Gedenkstätte zur NS-Diktatur besuchen oder Aufklärungsaktionen in ihrer Schule durchführen möchte. Viele Jugendliche und Heranwachsende kennen z. B. die Bedeutung vom Holocaust nicht mehr.

• In den letzten Jahren mehren sich rechtsextreme Attacken, wie z. B. unmissverständliche Drohungen oder Hakenkreuzschmierereien.
• Die kommunalen Spitzenverbände beklagen zunehmende Angriffe auf Kommunalpolitiker.
• Immer wieder gibt es Hetze, Beleidigungen und Drohungen in den „sozialen“ Netzwerken.

Soweit darf es in Reken gar nicht erst kommen. Zu lesen in dem Buch Reken 1900 bis 1945 von Ulrich Hengemühle: „In seinem Pfarreibericht von 1946 schreibt Pfarrer Asselhoff: „Die nationalsozialistische Bewegung im Kreis Borken hat in Klein Reken ihren Anfang genommen.“ (Karton 36 S.101) Es wäre unerträglich, wenn das Gedankengut, das zur Katastrophe des 20. Jahrhunderts führte, wieder Anhänger/Innen finden würde.“ Die SPD-Fraktion beantragt deshalb die Einrichtung dieses Fonds mit einem Startkapital von 5.000,00 €. Im Folgenden soll die Summe dem Bedarf angepasst werden. Die Möglichkeit der finanziellen Unterstützung für antifaschistische Projekte sollte durch die Gemeinde aktiv bekannt gemacht werden, z. B. in Schulen, Vereinen und auf www.reken.de.
Es ist besser zu agieren als zu reagieren.

 

Podcast zum Thema: Sicherer Hafen

12.03.2020 in Allgemein

Widmung neuer Straßen

 

Die SPD-Fraktion beantragt für die Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 19.03.2020 folgenden Antrag auf die Tagesordnung zu nehmen: Widmung neuer Straßen nach den Namen von Menschen, die in Reken während der NS-Zeit verfolgt wurden oder sich aktiv gegen den Nationalsozialismus gestellt haben.

Begründung:
Der Beitritt der Gemeinde Reken zum Riga Komitee war ein erstes starkes Zeichen gegen das Vergessen. Doch bei diesem Zeichen soll und darf es nicht bleiben. In dem Buch von Uli Hengemühle über die Zeit in Reken in den Jahren von 1900 bis 1945 wird beschrieben wie sich das Gedankentum der Nationalsozialisten damals auch in Reken ausgebreitet hatte. In Diskussionen zu diesem Buch warnen viele ältere Manschen davor, dass sie bereits Zeichen für eine ähnliche Entwicklung sehen. Aus Sicht der SPD Fraktion müssen wir alle konsequent gegen solche Entwicklungen agieren. Dazu ist es aus Sicht der SPD notwendig die Rekener Opfer des Nationalsozialismus und auch die Menschen, die sich gegen den Nationalsozialismus gestellt haben, öffentlich zu nennen und ihnen zu dauerhaft gedenken. Eine Möglichkeit dazu ist Straßen diesen Menschen zu widmen, verbunden mit Erläuterungen zu den Schicksalen dieser Menschen.
In Reken haben sich einige engagierte Menschen intensiv mit dem Thema „Nationalsozialismus in Reken“ auseinandergesetzt. Wir möchten daher Herrn Uli Hengemühle bitten in Zusammenarbeit mit dem Heimatarchiv Vorschläge für die Widmung von Straßennamen zu erarbeiten. Diese Vorschläge sollen dann in der Sitzung des HFA am 10.6.2020 vorgestellt werden. Im Rahmen dieser Sitzung und der Ratssitzung am 24.6.2020 soll dann ein Beschluss zur Widmung kommender Straßen erfolgen.
 

Beschlussempfehlung:

Der Rat beschließt

  • Herrn Uli Hengemühle zu bitten in Zusammenarbeit mit dem Heimatarchiv Vorschläge für die Widmung von Straßennamen zu erarbeiten.

  • Diese Vorschläge werden in der Sitzung des HFA am 10.6.2020 vorgestellt.

  • Im Rahmen dieser Sitzung der HFA am 10.6.2020 und der Ratssitzung am 24.6.2020

    wird über ein Beschlussvorschlag zur Widmung kommender Straßen abgestimmt.

 

08.03.2020 in Allgemein

SPD besucht DRK in der neuen Kindertagesstätte im IDPM

 

Die Fraktion der SPD hat am Donnerstag den 13.02.2020 den DRK in Reken besucht.

Der Vorstandsvorsitzende des DRK, Christian Nordendorf führte die Ratsmitglieder und Sachundingen Bürger durch die neue Kindertagesstätte im IPDM in Bahnhof Reken. Dabei konnten sich die Anwesenden vor Ort ein Bild machen und sich im Gespräch über aktuelle Themen des DRK Reken informieren. Begleitet wurden die Anwesenden von dem Rotkreuzleiter Stefan Niewerth, seinem Stellvertreter Marc Heermann und dem Schriftführer Urs Gondrum.

Die Außenanlagen sind zwar noch nicht fertig, aber von Innen bietet die Einrichtung alles, was ein Kinderherz begehrt. Die Räume sind modern, kindgerecht konzipiert und liebevoll eingerichtet. Man erkennt sofort, dass die Kinder hier gut aufgehoben sind. Die Wände sind mit kreativen Malereien gestaltet, es gibt Spielzeuge und einiges ist auch selbst gebastelt worden.

Von den ehrenamtlichen Helfern des DRK erfahren wir zusätzlich einiges über den geplanten Ausbau der Außenanlagen, auch rund um den Kindergarten.

Zum Abschluss, bei einem gemütlichen Beisammensitzen und einem Getränk, wurden viele Informationen ausgetauscht. Anschaulich wurde das große Aufgabenspektrum des DRK Reken dargestellt. Die Herausforderungen im Sanitätsdienst, erster Hilfe und Jugendrotkreuz wurden anhand vieler interessanter Beispiele diskutiert. Dabei wurde den Mitgliedern der SPD Fraktion offenbar, dass ein solch hohes persönliches ehrenamtliches Engagement nur in einem positiven Umfeld existieren kann.

"Dieses Umfeld zu schaffen muss Aufgabe der Kommunalpolitik sein." (Christoph Sprenger, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins)

Vor allem aber können wir uns nur bei den Menschen bedanken, ohne die eine solche Leistung nicht möglich wäre.

Die Fraktion ist insgesamt sehr beeindruckt von dem herausragenden Engagement der Freiwilligen, den Persönlichkeiten, der guten Ausstattung der KiTa im IDPM und der hohen Professionalität im DRK Reken.

Ab nun auch per Podcast!

 

20.02.2020 in Allgemein

Gudrun Borgwerth ist neues SPD Ratsmitglied

 

Gudrun Borgwerth rückt als Nachfolgerin aus der Reserveliste der SPD für den viel zu früh verstorbenen Willi Niewerth nach. Gudrun Borgwerth wurde in der Ratssitzung als neues SPD Ratsmitglied vereidigt. Sie ist seit langem aktives Mitglied der SPD Reken und Kassiererin des Ortsvereins. Sie wird sich zukünftig auch als Mitglied des Schul-, Jugend-, Kultur- und Sportausschusses engagieren

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01.04.2020 19:27 Tracking-Apps müssen Freiwilligkeit, Privatheit und Datenschutz gewährleisten
SPD-Parteivorsitzende Saskia Esken begrüßt das Ergebnis der Arbeit von 130 Wissenschaftlern an einer Handy-App gegen die Ausbreitung von Corona- Infektionen: „Mit Hochdruck arbeiten Wissenschaft und Politik in aller Welt an Lösungen, wie die Ausbreitung der Corona-Infektion gestoppt oder zumindest gebremst werden könnte. Der Einsatz einer Handy-App, die relevante Kontakte mit anderen App-Nutzern registriert und im Fall einer

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