Gisela Raupach erhält für ihr ehrenamtliches Engagement die Ehrennadel in Gold

Allgemein

Bericht der Borkener Zeitung vom 11.10 2019 von Tim Schulze

SPD-Ratsfrau will Jüngeren den Vortritt lassen

Gisela Raupach verabschiedet sich aus der Kommunalpolitik
 

Gisela Raupach (SPD) lässt ihre Arbeit in der Rekener Kommunalpolitik nach 30 Jahren Ratsmitgliedschaft ruhen. „Ich möchte jetzt den Jüngeren den Vortritt lassen – und 30 Jahre sind auch genug“, begründete sie den Schritt im Gespräch mit der BZ.

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Raupach wurde in der Ratssitzung am Mittwoch offiziell verabschiedet. Bürgermeister Manuel Deitert überreichte Raupach für ihr ehrenamtliches Engagement die Ehrennadel in Gold. Von den anderen Fraktionen gab es lang anhaltenden Applaus und Präsente. Zuvor hatte Deitert die Verdienste der ehemaligen SPD-Fraktionsvorsitzenden ausführlich gewürdigt. Gisela Raupach wurde zum ersten Mal am 1. Oktober 1989 in den Rekener Gemeinderat gewählt. Schon in der Zeit davor hatte sie sich ehrenamtlich engagiert – etwa im Kindergartenrat des Guten Hirten und als Vorsitzende der Schulpflegschaft der Michaelschule. Als Kommunalpolitikerin war sie über den Zeitraum von 30 Jahren Mitglied und Vorsitzende einer Vielzahl von Gremien. Bei ihrer Verabschiedung sagte Gisela Raupach: „Meistens war die Zeit als Ratsfrau schön. Es gab aber auch schwierige Zeiten.“ Sie finde es „sehr schön“, dass inzwischen ein neues Miteinander im Rat herrsche. „Ich wünsche mir, dass Sie dieses Miteinander bewahren“, sagte sie in Richtung der Mitglieder des Gremiums. Raupachs Leidenschaft war stets die Schulpolitik. In diesem Bereich habe sie viele Ideen einbringen können, heißt es in einer Pressemitteilung der SPD zu Raupachs Rückzug. Exemplarisch werden die Offene Ganztagsschule, die Schulwegsicherung und die Schulsozialarbeit erwähnt. Raupach wünscht sich, dass die Kooperation zwischen dem Gymnasium der Mariannhiller Missionare und der Sekundarschule Hohe Mark vorangetrieben wird. Ihr schwebt die Entwicklung hin zu einer christlichen Gesamtschule vor. Sie werde die Ratsarbeit vermissen, wird Raupach in der Mitteilung zitiert. Auf der anderen Seite sei es aber auch schön, nun mehr Zeit für die Familie zu haben

 
 

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