Stellungnahme zur aktuellen Anfrage der BZ an den Ortsverein

Allgemein

Stellungnahme zur aktuellen Anfrage an den Ortsverein

 

Für die SPD stellt die Presse-, wie auch die Meinungsfreiheit ein hohes Gut dar. Wir würden keine Debatten anregen, die das Ziel verfolgen die Pressefreiheit oder gar die Meinungsfreiheit einzuschränken.

Weiterhin würden wir keinesfalls versuchen einen Vertreter der Presse zu einer Aussage zu bewegen, die nicht stimmt oder in irgendeiner Weise populistisch ist. Diese Einstellung geht auch mit dem Respekt vor dem einzelnen Menschen einher.

Trotzdem würden wir uns wünschen, das Statements sachlich korrekt und nicht der Essenz wiedersprechend publiziert werden.

Wir beziehen uns auf den Artikel „Warum punktet die AfD gerade in Reken?“, erschienen in der BZ am 29.05.2019.

 

Jeder soll sich seine eigene Meinung über die Sachlage bilden können. Deshalb drucken wir die Antwort unseres OV Vorsitzenden Christoph Sprenger im Volltext ab. Wir sind der Meinung, das Statement auf den einfachen Satz „Christoph Sprenger, der neue Vorsitzende des SPD-Ortsvereins und Bernhard Schmidt […], haben keine Erklärung parat.“ Nicht herunter gebrochen werden kann.

Im Folgenden das Statement:

 

Guten Abend Herr Schulze,

vielen Dank für die Frage.

Tatsächlich liegt der prozentuale Anteil der AfD-Wähler in Reken höher als im restlichen Kreis.

Direkt erklären können wir dies natürlich nicht, jedoch haben wir bereits gemerkt, dass die Bürger unzufrieden sind.

Dies gilt jedoch nicht nur für Reken, sondern generell.

Natürlich versuchen wir als Ortsverein unsere Bürger zu repräsentieren und dies gelingt uns zugegebener Maßen nicht immer.

Allerdings muss auch die Frage gestellt werden, ob die momentane politische Diskussion auch den Wähler in Reken verunsichert.

Schließlich kann sich kein Ortsverein von den Diskussionen auf Bundesebene lösen. Für viele Menschen gibt es gar keine Trennung und wir stellen immer wieder fest, dass wir über bundespolitische Themen am Wahlkampfstand diskutieren. Wir sind darüber keineswegs enttäuscht. Wir diskutieren gerne, im sachlichen Rahmen über Politik – auch die des Bundes.

Um eine fundierte Aussage darüber treffen zu können, worin nun der genaue Grund liegt, so müssen wir dies weiter analysieren.

Auf unserer kürzlich stattgefundenen Strategietagung konnten wir eingrenzen, dass wir unseren Bürgerinnen und Bürgern wieder näherkommen müssen.

Dies wollen wir mit gezielten Aktionen erreichen, um besser die Sorgen und Ängste, aber auch die Hoffnungen und Ideen der Menschen in Reken zu kennen. Die SPD soll auch weiterhin eine Größe in der Politik bleiben, welche die Interessen der Menschen in unserer Gemeinde vertritt.

Allerdings muss jedem bewusst sein, dass der Ortsverein durch seine Arbeit keine Bundespolitik betreiben kann.

Wir hoffen diese Antwort gibt Ihnen einen Überblick über unsere Sicht der Dinge.

Eine direkte Erklärung kann aufgrund der Komplexität jedoch nicht ohne weiteres Erfolgen.

 
 

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