08.10.2019 in Allgemein
Eine, die seit über 30 Jahren die Geschicke in der Gemeinde Reken mitgestaltet hat, verabschiedet sich aus der Kommunalpolitik: Gisela Raupach

36 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit: Zuerst im Kindergartenrat des Guten Hirten, dann als Vorsitzende der Schulpflegschaft der Michaelschule. Sie hat gemeinsam mit vielen Eltern den ersten Kinderflohmarkt in Reken organisiert, die Schulbücherei und den Schulgarten aufgebaut.
Dies ist Anlass für die SPD Reken, ein Interview mit Frau Raupach zu führen.
Frau Raupach, warum zog es Sie vor 30 Jahren dann in die Kommunalpolitik?
Über die Tätigkeiten in der Schulpflegschaft sprach mich der damalige Vorsitzende der SPD Reken Karl Herbst an, ob ich nicht Lust hätte, mich in der Gemeinde aktiv einzubringen. Mit den Kommunalwahlen 1989 wurde ich dann Ratsmitglied.
Was macht Ihrer Meinung nach gute Ratsarbeit aus?
Miteinander gemeinsame Wege finden. Sich in ein breites Spektrum von Themen einzuarbeiten, sowie der Dialog mit Bürgerinnen und Bürger sind wichtige Bestandteile guter Ratsarbeit. Dazu gehört es auch, Visionen zu haben, Ideen zu entwickeln und diese weiter zu verfolgen, bis sich Mehrheiten im Rat finden.
Eines Ihrer Themen war stets die Schulpolitik. Sehen Sie die Gemeinde hier auf einem guten Weg?
Gerade in der Schulpolitik konnte ich zusammen mit der SPD Fraktion viele Ideen entwickelt und eingebringen. In der Praxis zeigt sich dies unter anderem in der Schulsozialarbeit, der offenen Ganztagsschule sowie im Tempo 30 Konzept zur Schulwegsicherung. Momentan gibt es bereits eine Kooperation zwischen dem Gymnasium und der Sekundarschule in Reken. Für die Zukunft würde ich mir eine Weiterentwicklung dieser Kooperation zu einer christlichen Gesamtschule wünschen. Meine Idee ist, dass alle Rekener Kinder eine weiterführende Schule im Ort besuchen können und der Zusammenhalt dadurch gestärkt wird. Das wäre gut für Reken.
Fällt der Gedanke schwer, künftig nicht mehr an politischen Entscheidungen beteiligt zu sein?
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiede ich mich aus der Kommunalpolitik, die Teamarbeit in der Fraktion hat mir immer viel Freude gemacht, die werde ich vermissen. Auf der anderen Seite mehr Zeit für Hobbys, Familie und Enkelkind zu haben, ist sehr schön. Hier nochmal ein ganz großer Dank an meinem Mann, der mich all die Jahre immer unterstützt hat
Und was wünschen Sie dem Rat für die Zukunft?
In der Vergangenheit gab es viele persönliche Angriffe gegen mich, teilweise auch unter der Gürtellinie, auf die ich gerne hätte verzichten können. Ich sehe aber eine positive Entwicklung. Das Miteinander im Rat und der Fraktionen hat sich deutlich verbessert. Meine Empfehlung wäre miteinander zu reden und gemeinsam gute Lösungen für Reken zu finden. „Ehrenamtliche Tätigkeit funktioniert nur im Team“
Gerade in der Kommunalpolitik sollte es doch um Sachlichkeit gehen, denn hier können wir wirklich gestalten und konkrete Projekte umsetzen. Das macht es so spannend. Darum war ich gerne Ratsmitglied. Auch junge Mütter kann ich nur ermutigen in die Ratsarbeit einzusteigen. Die Kinderbetreuungskosten werden sogar ersetzt.
Das war ein sehr spannendes Gespräch. Vielen Dank Frau Raupach.
18.09.2019 in Allgemein
Bürgerinformation und Transparenz bilden die Basis für die Akzeptanz politischer Entscheidungen. Die letzten Diskussionen zum Thema Dorfgemeinschaftshaus in Klein Reken haben uns gezeigt, dass es notwendig ist öffentlich zu beraten, wo immer es möglich ist. Um diesem Gedanken Rechnung zu tragen müssen wir jeden einzelnen Tagesordnungspunkt unserer Sitzungen auf die Möglichkeit öffentliche Beratung prüfen.
Hier gehts zum Antrag der SPDReken
Bericht der Borkener Zeitung vom 18.09.2019
14.09.2019 in Allgemein
Ursula Schulte (SPD) informierte sich über Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes
Maria Veen. Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) stand im Mittelpunkt eines Besuchs der SPD-Bundestagsabgeordneten Ursula Schulte im Benediktushof.
Das Gesetz hat mehr Selbstbestimmung und Teilhabe behinderter Menschen am gesellschaftlichen Leben zum Ziel und wird am 1. Januar 2020 in seiner dritten Stufe umgesetzt. Da die Veränderungen vielen Betroffenen und ihren Betreuern derzeit ordentlich Kopfzerbrechen bereiten, wollte Ursula Schulte wissen, wo die Menschen im Benediktushof „der Schuh drückt“.
Begleitet wurde die Bundespolitikerin von Christoph Sprenger, dem Vorsitzenden des SPD- Ortsvereines Reken. Grundsätzlich bedeute die Umsetzung des Gesetzes für alle Beteiligten viel Arbeit und Bürokratie, bestätigte Martin Bodin, Geschäftsführer im Benediktushof. „Wir bereiten uns seit drei Jahren inhaltlich und technisch auf die anstehenden Neuerungen vor“, so Bodin. Es gebe Gespräche mit Bewohnern, Info-Abende für Angehörige und rechtliche Vertreter sowie intensive Mitarbeiter-Schulungen. Dreh- und Angelpunkt des neuen Gesetzes seien die einzelnen Leistungen und Dienste, die die Bewohner im Benediktushof in Anspruch nehmen, um deren jährlich neue Beantragung, Genehmigung und Abrechnung.
Im Benediktushof betrifft das 135 Erwachsene mit zum Teil sehr schweren Behinderungen. Ursula Schulte stimmte zu, dass das BTHG – im Prinzip ein „super Gesetz, aber mit viel Bürokratie verbunden“ – eher für „fitte“ Menschen mit Behinderungen gemacht sei. Sie wolle die Anregungen aus dem Benediktushof gerne mit nach Berlin nehmen, so die Abgeordnete.
Bei ihrem Besuch in Maria Veen kam die Politikerin aus Vreden auch mit Bewohnern und Werkstatt-Beschäftigten ins Gespräch. Sie informierte sich über deren Alltag im Benediktushof, über die Aktivitäten des Werkstattrates und der Frauenbeauftragten, über spezielle Lernsysteme für Menschen mit Behinderung sowie über die Arbeit im „Büro für Leichte Sprache“. Dort übersetzen Werkstatt-Beschäftigte komplizierte Texte in einfaches und gut verständliches Deutsch.
11.09.2019 in Allgemein
Wie viele Andere auch haben wir von Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin in Mecklenburg-Vorpommern erfahren, dass sie an Brustkrebs erkrankt ist.
Manu geht mit positiver Stimme voran und erklärt „dieser Krebs ist heilbar“.
Diese positive Einstellung sollte sich jeder zu Herzen nehmen. Denn Brustkorbs ist heilbar, aber es ist ein schwerer Weg.
Viele Freunde und Familien aus unserem Umfeld haben bereits Erfahrungen mit der gleichen Diagnose gemacht. Dabei sticht heraus, dass die Diagnose Krebs viele Leben auf den Kopf stellt. Umso wichtiger ist es, mit einer positiven Einstellung gegen diese Krankheit anzutreten.
Manu können wir an dieser Stelle nur mitteilen, dass wir hinter ihr stehen und ihr alles Gute und eine baldige Genesung wünschen.
Vor allem Manu, wünschen wir dir und deiner Familie viel Kraft um die kommenden Monate durchzustehen.
30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung. Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen
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