Allgemein
27.10.2019 in Allgemein
SPD Mitgliederversammlung am 25.10.2019 Turnusgemäß hat der Ortsverein der SPD Reken seine Mitgliederversammlung abgehalten. Die zweite Mitgliederversammlung des Jahres 2019 fand auf dem Hof Keil, in Reken statt.
Neben zahlreichen Mitgliedern erschienen auch weitere Gäste zur Versammlung in Reken. So waren Marc Jaziorski, Vorsitzender des Unterbezirkes Borken (UB), Richard Kassner (stellvertretender Vorsitzender des UB), Felix Höppner als amtierender Geschäftsführer des UB, Jan Kemper als Ortsvorsitzender Heiden und Schriftführer im UB sowie Frederik Ludwig, amtierender Vorsitzender der JUSOS im Kreis Borken anwesend.
Zunächst konnte sich bei einer Betriebsbesichtigung jeder mit dem Konzept des Hofes vertraut machen. Den Hof Keil zeichnet aus, dass dieser eine Nische besetzt und auf Lokalität statt Globalisierung setzt.

Neben Diskussionen über Landwirtschaft und Tierwohl wurden auch Themen wie der ÖPNV und die anstehende Kommunalwahl diskutiert. Der Rekener Ortsverein stellt im Moment die Weichen für den anstehenden Kommunalwahlkampf im Jahre 2020. Hiermit befinden sich die Rekener SPD Mitglieder in guter Gesellschaft, denn im ganzen UB bereitet die SPD dieses Ereignis vor.
Neben sachlichen Diskussionen konnte die SPD auch zwei Mitglieder ehren. Zum einen feiert Diane Inholte, stellvertretende Vorsitzende des Rekener Ortsvereins und frühere, langjährige Vorsitzende ein 10-jähriges Jubiläum, zum anderen wurde Gisela Raupach für ihr ehrenamtliches Engagement von 30 Jahren Ratstätigkeit und einer ebenso langen Mitgliedschaft geehrt.
Der Abend konnte in gemütlicher Atmosphäre und frisch gegrillten und lokalen Leckereien ausklingen.
13.10.2019 in Allgemein
Bericht der Borkener Zeitung vom 11.10 2019 von Tim Schulze
SPD-Ratsfrau will Jüngeren den Vortritt lassen
Gisela Raupach verabschiedet sich aus der Kommunalpolitik
Gisela Raupach (SPD) lässt ihre Arbeit in der Rekener Kommunalpolitik nach 30 Jahren Ratsmitgliedschaft ruhen. „Ich möchte jetzt den Jüngeren den Vortritt lassen – und 30 Jahre sind auch genug“, begründete sie den Schritt im Gespräch mit der BZ.

Raupach wurde in der Ratssitzung am Mittwoch offiziell verabschiedet. Bürgermeister Manuel Deitert überreichte Raupach für ihr ehrenamtliches Engagement die Ehrennadel in Gold. Von den anderen Fraktionen gab es lang anhaltenden Applaus und Präsente. Zuvor hatte Deitert die Verdienste der ehemaligen SPD-Fraktionsvorsitzenden ausführlich gewürdigt. Gisela Raupach wurde zum ersten Mal am 1. Oktober 1989 in den Rekener Gemeinderat gewählt. Schon in der Zeit davor hatte sie sich ehrenamtlich engagiert – etwa im Kindergartenrat des Guten Hirten und als Vorsitzende der Schulpflegschaft der Michaelschule. Als Kommunalpolitikerin war sie über den Zeitraum von 30 Jahren Mitglied und Vorsitzende einer Vielzahl von Gremien. Bei ihrer Verabschiedung sagte Gisela Raupach: „Meistens war die Zeit als Ratsfrau schön. Es gab aber auch schwierige Zeiten.“ Sie finde es „sehr schön“, dass inzwischen ein neues Miteinander im Rat herrsche. „Ich wünsche mir, dass Sie dieses Miteinander bewahren“, sagte sie in Richtung der Mitglieder des Gremiums. Raupachs Leidenschaft war stets die Schulpolitik. In diesem Bereich habe sie viele Ideen einbringen können, heißt es in einer Pressemitteilung der SPD zu Raupachs Rückzug. Exemplarisch werden die Offene Ganztagsschule, die Schulwegsicherung und die Schulsozialarbeit erwähnt. Raupach wünscht sich, dass die Kooperation zwischen dem Gymnasium der Mariannhiller Missionare und der Sekundarschule Hohe Mark vorangetrieben wird. Ihr schwebt die Entwicklung hin zu einer christlichen Gesamtschule vor. Sie werde die Ratsarbeit vermissen, wird Raupach in der Mitteilung zitiert. Auf der anderen Seite sei es aber auch schön, nun mehr Zeit für die Familie zu haben
08.10.2019 in Allgemein
Eine, die seit über 30 Jahren die Geschicke in der Gemeinde Reken mitgestaltet hat, verabschiedet sich aus der Kommunalpolitik: Gisela Raupach

36 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit: Zuerst im Kindergartenrat des Guten Hirten, dann als Vorsitzende der Schulpflegschaft der Michaelschule. Sie hat gemeinsam mit vielen Eltern den ersten Kinderflohmarkt in Reken organisiert, die Schulbücherei und den Schulgarten aufgebaut.
Dies ist Anlass für die SPD Reken, ein Interview mit Frau Raupach zu führen.
Frau Raupach, warum zog es Sie vor 30 Jahren dann in die Kommunalpolitik?
Über die Tätigkeiten in der Schulpflegschaft sprach mich der damalige Vorsitzende der SPD Reken Karl Herbst an, ob ich nicht Lust hätte, mich in der Gemeinde aktiv einzubringen. Mit den Kommunalwahlen 1989 wurde ich dann Ratsmitglied.
Was macht Ihrer Meinung nach gute Ratsarbeit aus?
Miteinander gemeinsame Wege finden. Sich in ein breites Spektrum von Themen einzuarbeiten, sowie der Dialog mit Bürgerinnen und Bürger sind wichtige Bestandteile guter Ratsarbeit. Dazu gehört es auch, Visionen zu haben, Ideen zu entwickeln und diese weiter zu verfolgen, bis sich Mehrheiten im Rat finden.
Eines Ihrer Themen war stets die Schulpolitik. Sehen Sie die Gemeinde hier auf einem guten Weg?
Gerade in der Schulpolitik konnte ich zusammen mit der SPD Fraktion viele Ideen entwickelt und eingebringen. In der Praxis zeigt sich dies unter anderem in der Schulsozialarbeit, der offenen Ganztagsschule sowie im Tempo 30 Konzept zur Schulwegsicherung. Momentan gibt es bereits eine Kooperation zwischen dem Gymnasium und der Sekundarschule in Reken. Für die Zukunft würde ich mir eine Weiterentwicklung dieser Kooperation zu einer christlichen Gesamtschule wünschen. Meine Idee ist, dass alle Rekener Kinder eine weiterführende Schule im Ort besuchen können und der Zusammenhalt dadurch gestärkt wird. Das wäre gut für Reken.
Fällt der Gedanke schwer, künftig nicht mehr an politischen Entscheidungen beteiligt zu sein?
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiede ich mich aus der Kommunalpolitik, die Teamarbeit in der Fraktion hat mir immer viel Freude gemacht, die werde ich vermissen. Auf der anderen Seite mehr Zeit für Hobbys, Familie und Enkelkind zu haben, ist sehr schön. Hier nochmal ein ganz großer Dank an meinem Mann, der mich all die Jahre immer unterstützt hat
Und was wünschen Sie dem Rat für die Zukunft?
In der Vergangenheit gab es viele persönliche Angriffe gegen mich, teilweise auch unter der Gürtellinie, auf die ich gerne hätte verzichten können. Ich sehe aber eine positive Entwicklung. Das Miteinander im Rat und der Fraktionen hat sich deutlich verbessert. Meine Empfehlung wäre miteinander zu reden und gemeinsam gute Lösungen für Reken zu finden. „Ehrenamtliche Tätigkeit funktioniert nur im Team“
Gerade in der Kommunalpolitik sollte es doch um Sachlichkeit gehen, denn hier können wir wirklich gestalten und konkrete Projekte umsetzen. Das macht es so spannend. Darum war ich gerne Ratsmitglied. Auch junge Mütter kann ich nur ermutigen in die Ratsarbeit einzusteigen. Die Kinderbetreuungskosten werden sogar ersetzt.
Das war ein sehr spannendes Gespräch. Vielen Dank Frau Raupach.
18.09.2019 in Allgemein
Bürgerinformation und Transparenz bilden die Basis für die Akzeptanz politischer Entscheidungen. Die letzten Diskussionen zum Thema Dorfgemeinschaftshaus in Klein Reken haben uns gezeigt, dass es notwendig ist öffentlich zu beraten, wo immer es möglich ist. Um diesem Gedanken Rechnung zu tragen müssen wir jeden einzelnen Tagesordnungspunkt unserer Sitzungen auf die Möglichkeit öffentliche Beratung prüfen.
Hier gehts zum Antrag der SPDReken
Bericht der Borkener Zeitung vom 18.09.2019
14.09.2026 17:56 Zollkodex
Jeden Tag kommen Millionen Kleinsendungen aus Drittstaaten in die EU. Die enorme Menge erschwert wirksame Kontrollen erheblich. Allein im Jahr 2024 wurden 4,6 Milliarden Pakete mit einem Warenwert von weniger als 150 Euro in die EU eingeführt – 91 Prozent davon über chinesische E-Commerce-Plattformen. Das sind mehr als doppelt so viele wie noch 2023, als… Zollkodex weiterlesen
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