01.11.2019 in Ortsverein

Bericht Begehung Jugendzentrum AREA48734

 
Besichtigung Area48734

Am Sonntag den 13.10.2019 war unser Ortsverein zu Gast im Jugendzentrum AREA48734 Reken. Das Jugendzentrum befindet sich in der Trägerschaft des Jugendwerk Reken e.V. Zu Anfang 2018 hat das AREA48734 das Obergeschoss des VerBiz bezogen. Zur Entstehung der Einrichtung wurden viele Kinder und Jugendliche unserer Gemeinde in die Planung mit einbezogen.

Die pädagogische Leitung des Jugendwerk Reken e.V. Henning Sittlinger und der pädagogische Mitarbeiter Marvin Buchecker führten uns durch die Räumlichkeiten, die an den Wochentagen Montags bis Freitags von den Kindern und Jugendlichen in unserer Gemeinde frei genutzt werden können.

Für uns als Ortsverein war es wichtig, uns mit den hauptamtlichen Mitarbeitern der Offenen Kinder- und Jugendarbeit der Gemeinde Reken auszutauschen. So konnten wir einen Eindruck über die soziale Infrastruktur unserer Gemeinde, wie auch neue Impulse für die kommunale Arbeit gewinnen.

Bis zu der Begehung war uns nicht bewusst, wie ausgeprägt das Netzwerk des Trägers im sozialen Raum unserer Gemeinde ist. Neben des Großprojektes „Inklusive Zirkuswoche“ finden auch regelmäßige Angebote mit der örtlichen Brückenschule und Sekundarschule statt.

Die Kooperation des Jugendwerk Reken e.V. mit anderen Einrichtungen, Institutionen und Vereine verfolgt das Ziel die Kinder und Jugendlichen in unserer Gemeinde zu fördern und zu stärken. Diese Arbeit würdigen wir als SPD und sind stolz auf das Engagement der ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter.

Nach der Führung durch das Jugendzentrum fand ein Austauschgespräch statt. Ein Thema dieses Gesprächs, war die „Aufsuchende Jugendarbeit“ der Gemeinde Reken. Mit dieser sollen auch die Ortsteile Maria Veen, Bahnhof Reken, Hülsten und Klein Reken von der Offenen Kinder- und Jugendarbeit erreicht werden. Diesen Ausbau der Jugendarbeit begrüßen wir und sehen ihn als wichtig an. Denn wie wir von den pädagogischen Mitarbeitern erfahren haben, stehen auch unsere jungen Bürger vor neuen Herausforderungen. Durch den Ausbau der Ganztagsschule, verbringen diese immer mehr Zeit in den Schulen. Diese sind nicht mehr nur ein Raum für das Lernen geworden, sondern müssen ebenso den Rahmen für die Förderung der sozialen Entwicklung leisten.

Umso mehr erachten wir es als wichtig, dass die Schulsozialarbeit an unseren Schulen innerhalb der Gemeinde ausgebaut worden ist bzw. weiter ausgebaut wird und die pädagogische Koordination der Schulsozialarbeiter bei Herrn Sittlinger liegt. Denn wie uns die pädagogischen Mitarbeiter klar machten, keine Alleingänge, sondern gebündelte Kräfte kommen unseren Kindern und Jugendlichen in Reken zugute.

Für uns als Ortsverein resultiert aus dem Gespräch daher die Aufgabe, die pädagogischen Mitarbeiter des Jugendwerk Reken e.V. und der Schulsozialarbeit zu unterstützen. Auch werden wir gegenüber Impulsen aus der Jugendarbeit sensibler sein. Denn wir als SPD möchten nicht nur der Kümmerer der Erwachsenen, sondern auch der jungen Generation sein.

28.10.2019 in Allgemein

Bericht „Wahl der SPD-Doppelspitze“

 

Bis zum Freitag dem 25.10.19 hatten bundesweit alle Genossen die Möglichkeit ihre Stimme für unseren Parteivorsitz abzugeben. 213.694 Wahlberechtigte Stimme wurden abgegeben und es wird eine Stichwahl zwischen den Genossenduos Geywitz/Scholz und Esken/Walter-Borjans geben.

Das Ergebnis hat uns als Ortsverein nicht sonderlich überrascht, denn es standen 6 Duos zur Auswahl und jeder der Kandidaten hat seine Unterstützer innerhalb unserer Partei. Ergo war es sehr wahrscheinlich, dass jeder seine Stimmen bekommen würde.

Nun lässt sich natürlich darüber streiten, wie die Wahlbeteiligung innerhalb unserer Partei zu werten ist. 53,28 Prozent sind gewiss nicht die Anzahl an Mitgliedern, die unser Bundesvorstand hatte erreichen wollen. Es muss jedoch an dieser Stelle auch gesagt werden, dass keine andere Partei je zuvor derartige Bemühungen auf sich genommen hat, ihre Mitglieder aktiv in die wichtigste, innerparteiliche Personaldebatte einzubeziehen. Es fanden diverse Veranstaltungen und Debatten über die letzten Monate in den Unterbezirken der SPD statt. Es wurde diskutiert, und zwar mit großem Respekt voreinander. Weder wurde auf der Arbeit vorheriger Vorsitzenden herumgetreten, noch haben die Kandidaten sich untereinander diskreditiert. Das dies nicht selbstverständlich ist, konnten die Bürger bereits zuvor beim politischen Mitbewerber beobachten.

Das Ergebnis wurde am Samstag den 26.10.2019 von 250 Freiwilligen im Willy-Brandt-Haus ausgezählt. Die Entscheidung wer es nun wird soll am 30. November bei einer Stichwahl entschieden werden.

Wir als Mitglieder können nun zwischen zwei verschiedenen Führungen wählen. Genossen Geywitz und Scholz, sprechen sich klar für die GROKO aus und möchten den aktuellen Kurs der SPD weiterführen. Eine Alternative dazu bieten, Genossen Esken und Walter-Borjan, denn diese sehen eine weitere Zusammenarbeit mit der CDU/CSU äußerst kritisch.

Es bleibt also dynamisch in unsere Partei, bis dahin machen wir in Reken weiter wie zuvor und kümmern uns um die Anliegen der Bürger unserer Gemeinde.

27.10.2019 in Allgemein

SPD Mitgliederversammlung

 
Hofladen Keil

SPD Mitgliederversammlung am 25.10.2019 Turnusgemäß hat der Ortsverein der SPD Reken seine Mitgliederversammlung abgehalten. Die zweite Mitgliederversammlung des Jahres 2019 fand auf dem Hof Keil, in Reken statt.

Neben zahlreichen Mitgliedern erschienen auch weitere Gäste zur Versammlung in Reken. So waren Marc Jaziorski, Vorsitzender des Unterbezirkes Borken (UB), Richard Kassner (stellvertretender Vorsitzender des UB), Felix Höppner als amtierender Geschäftsführer des UB, Jan Kemper als Ortsvorsitzender Heiden und Schriftführer im UB sowie Frederik Ludwig, amtierender Vorsitzender der JUSOS im Kreis Borken anwesend.

Zunächst konnte sich bei einer Betriebsbesichtigung jeder mit dem Konzept des Hofes vertraut machen. Den Hof Keil zeichnet aus, dass dieser eine Nische besetzt und auf Lokalität statt Globalisierung setzt.

 

Neben Diskussionen über Landwirtschaft und Tierwohl wurden auch Themen wie der ÖPNV und die anstehende Kommunalwahl diskutiert. Der Rekener Ortsverein stellt im Moment die Weichen für den anstehenden Kommunalwahlkampf im Jahre 2020. Hiermit befinden sich die Rekener SPD Mitglieder in guter Gesellschaft, denn im ganzen UB bereitet die SPD dieses Ereignis vor.

Neben sachlichen Diskussionen konnte die SPD auch zwei Mitglieder ehren. Zum einen feiert Diane Inholte, stellvertretende Vorsitzende des Rekener Ortsvereins und frühere, langjährige Vorsitzende ein 10-jähriges Jubiläum, zum anderen wurde Gisela Raupach für ihr ehrenamtliches Engagement von 30 Jahren Ratstätigkeit und einer ebenso langen Mitgliedschaft geehrt.

Der Abend konnte in gemütlicher Atmosphäre und frisch gegrillten und lokalen Leckereien ausklingen.

13.10.2019 in Allgemein

Gisela Raupach erhält für ihr ehrenamtliches Engagement die Ehrennadel in Gold

 

Bericht der Borkener Zeitung vom 11.10 2019 von Tim Schulze

SPD-Ratsfrau will Jüngeren den Vortritt lassen

Gisela Raupach verabschiedet sich aus der Kommunalpolitik
 

Gisela Raupach (SPD) lässt ihre Arbeit in der Rekener Kommunalpolitik nach 30 Jahren Ratsmitgliedschaft ruhen. „Ich möchte jetzt den Jüngeren den Vortritt lassen – und 30 Jahre sind auch genug“, begründete sie den Schritt im Gespräch mit der BZ.

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Raupach wurde in der Ratssitzung am Mittwoch offiziell verabschiedet. Bürgermeister Manuel Deitert überreichte Raupach für ihr ehrenamtliches Engagement die Ehrennadel in Gold. Von den anderen Fraktionen gab es lang anhaltenden Applaus und Präsente. Zuvor hatte Deitert die Verdienste der ehemaligen SPD-Fraktionsvorsitzenden ausführlich gewürdigt. Gisela Raupach wurde zum ersten Mal am 1. Oktober 1989 in den Rekener Gemeinderat gewählt. Schon in der Zeit davor hatte sie sich ehrenamtlich engagiert – etwa im Kindergartenrat des Guten Hirten und als Vorsitzende der Schulpflegschaft der Michaelschule. Als Kommunalpolitikerin war sie über den Zeitraum von 30 Jahren Mitglied und Vorsitzende einer Vielzahl von Gremien. Bei ihrer Verabschiedung sagte Gisela Raupach: „Meistens war die Zeit als Ratsfrau schön. Es gab aber auch schwierige Zeiten.“ Sie finde es „sehr schön“, dass inzwischen ein neues Miteinander im Rat herrsche. „Ich wünsche mir, dass Sie dieses Miteinander bewahren“, sagte sie in Richtung der Mitglieder des Gremiums. Raupachs Leidenschaft war stets die Schulpolitik. In diesem Bereich habe sie viele Ideen einbringen können, heißt es in einer Pressemitteilung der SPD zu Raupachs Rückzug. Exemplarisch werden die Offene Ganztagsschule, die Schulwegsicherung und die Schulsozialarbeit erwähnt. Raupach wünscht sich, dass die Kooperation zwischen dem Gymnasium der Mariannhiller Missionare und der Sekundarschule Hohe Mark vorangetrieben wird. Ihr schwebt die Entwicklung hin zu einer christlichen Gesamtschule vor. Sie werde die Ratsarbeit vermissen, wird Raupach in der Mitteilung zitiert. Auf der anderen Seite sei es aber auch schön, nun mehr Zeit für die Familie zu haben

08.10.2019 in Allgemein

„Ehrenamtliche Tätigkeit funktioniert nur im Team“

 

Eine, die seit über 30 Jahren die Geschicke in der Gemeinde Reken mitgestaltet hat, verabschiedet sich aus der Kommunalpolitik: Gisela Raupach

 

36 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit: Zuerst im Kindergartenrat des Guten Hirten, dann als Vorsitzende der Schulpflegschaft der Michaelschule. Sie hat gemeinsam mit vielen Eltern den ersten Kinderflohmarkt in Reken organisiert, die Schulbücherei und den Schulgarten aufgebaut.

 

Dies ist Anlass für die SPD Reken, ein Interview mit Frau Raupach zu führen.

 

Frau Raupach, warum zog es Sie vor 30 Jahren dann in die Kommunalpolitik?

Über die Tätigkeiten in der Schulpflegschaft sprach mich der damalige Vorsitzende der SPD Reken Karl Herbst an, ob ich nicht Lust hätte, mich in der Gemeinde aktiv einzubringen. Mit den Kommunalwahlen 1989 wurde ich dann Ratsmitglied.

 

Was macht Ihrer Meinung nach gute Ratsarbeit aus?

Miteinander gemeinsame Wege finden. Sich in ein breites Spektrum von Themen einzuarbeiten, sowie der Dialog mit Bürgerinnen und Bürger sind wichtige Bestandteile guter Ratsarbeit. Dazu gehört es auch, Visionen zu haben, Ideen zu entwickeln und diese weiter zu verfolgen, bis sich Mehrheiten im Rat finden.

 

Eines Ihrer Themen war stets die Schulpolitik. Sehen Sie die Gemeinde hier auf einem guten Weg?

Gerade in der Schulpolitik konnte ich zusammen mit der SPD Fraktion viele Ideen entwickelt und eingebringen. In der Praxis zeigt sich dies unter anderem in der Schulsozialarbeit, der offenen Ganztagsschule sowie im Tempo 30 Konzept zur Schulwegsicherung. Momentan gibt es bereits eine Kooperation zwischen dem Gymnasium und der Sekundarschule in Reken. Für die Zukunft würde ich mir eine Weiterentwicklung dieser Kooperation zu  einer christlichen Gesamtschule wünschen. Meine Idee ist, dass alle Rekener Kinder eine weiterführende Schule im Ort besuchen können und der Zusammenhalt dadurch gestärkt wird. Das wäre gut für Reken.

 

Fällt der Gedanke schwer, künftig nicht mehr an politischen Entscheidungen beteiligt zu sein?

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiede ich mich aus der Kommunalpolitik, die Teamarbeit in der Fraktion hat mir immer viel Freude gemacht, die werde ich vermissen. Auf der anderen Seite mehr Zeit für Hobbys, Familie und Enkelkind zu haben, ist sehr schön. Hier nochmal ein ganz großer Dank an meinem Mann, der mich all die Jahre immer unterstützt hat

 

Und was wünschen Sie dem Rat für die Zukunft?

In der Vergangenheit gab es viele persönliche Angriffe gegen mich, teilweise auch unter der Gürtellinie, auf die ich gerne hätte verzichten können. Ich sehe aber eine positive Entwicklung. Das Miteinander im Rat und der Fraktionen hat sich deutlich verbessert. Meine Empfehlung wäre miteinander zu reden und gemeinsam gute Lösungen für Reken zu finden. „Ehrenamtliche Tätigkeit funktioniert nur im Team“

Gerade in der Kommunalpolitik sollte es doch um Sachlichkeit gehen, denn hier können wir wirklich gestalten und konkrete Projekte umsetzen. Das macht es so spannend. Darum war ich gerne Ratsmitglied. Auch junge Mütter kann ich nur ermutigen in die Ratsarbeit einzusteigen. Die Kinderbetreuungskosten werden sogar ersetzt.

 

Das war ein sehr spannendes Gespräch. Vielen Dank Frau Raupach.

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